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Das Entfernen unserer Masken
4. März – 10. März 2012
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Ich kann dich hören Samstag, der 21. April 2012 Es gibt eine Geschichte über einen großen
Weisen, der am Ende seines Lebens so krank und schwach war, dass er nur noch
flüstern konnte. Aber er unterrichtete weiterhin seine Schüler, die ganz nah
bei ihm saßen und ihm stundenlang zuhörten. Ein Lehrer aus dem selben Ort
hatte dies mit Erstaunen beobachtet, und als er einen der Schüler fragte,
weshalb sie alle so aufmerksam zuhörten, antwortete dieser ihm:
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Gott, wo bist du?
Freitag, der 13. April 2012
Wir denken häufig, dass uns Gott ignoriert. Tatsächlich sind wir es, die ignorieren, indem wir gleichgültig sind gegen den Schmerz in unserer Umgebung. Das ist der Grund, warum die Tzadikim (spirituell erhabene Menschen) ihre gesamte Zeit damit verbringen, anderen zu helfen. Sie kennen ein großes Geheimnis: Wenn wir damit beschäftigt sind, uns um andere zu kümmern, dann sieht es das Licht und kümmert sich um uns.
Wisse in deinem Herzen, das dich das Licht nie verlassen wird. Es wartet lediglich darauf, dass du deine Augen gegen das Leid der Anderen öffnest – und etwas für sie tust – in welcher Form auch immer.
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Kabbalah Centre Berlin
Tel. +49 (030) 21 00 38 97
kcberlin@kabbalah.com
www.yehudaberg.com
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Das Schoepferlabor
Mittwoch, der 11. April 2012
Unsere Welt wurde erschaffen, damit wir Ursache sind und nicht Wirkung. Sie ist dazu da uns ein Versuchslabor zu sein, in welchem wir unsere Freude und Erfüllung finden können. Während wir also von Lottogewinnen träumen und davon einen reichen Onkel zu beerben, sei gewarnt, denn etwas bekommen ohne es zu verdienen funktioniert nicht.
Was wir uns nicht verdienen, befriedigt uns auch nicht. Rabbi Ashlag beschrieb das in seinem Buch "The Wisdom of Truth", die Weisheit der Wahrheit, wie folgt:
„Es gibt niemanden in der Welt, der die Wünsche seines Freundes vollständig erfüllen kann, denn am Ende kann man dem Anderen nicht den Sinn und das Gefühl der eigenen Erfüllung weitergeben, das notwendig ist, um die gewünschte Vervollständigung zu erreichen.
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Kabbalah Centre Berlin
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Hohes Risiko lohnt sich Freitag, 6. April 2012 Risiken einzugehen ist ein sehr guter Weg,
um der Sklaverei zu entkommen. Denn es ist das genaue Gegenteil davon, uns
einfach zurückzulehnen und nur zu nehmen. Erstens ist es unbequem. Zweitens
heißt es agieren. Und wenn es vor dem Hintergrund gemacht wird, etwas Gutes
für Jemanden oder für die Welt zu tun, umso besser.
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Dienstag, 3. April 2012
Lasst uns auf unserer Suche nach Abhängigkeiten in dieser Woche mit einer der beliebtesten beginnen- dem Opferbewusstsein. Wusstet Ihr, dass wir aus unserem Opfersein vorübergehende Erfüllung beziehen? Wenn wir uns beschweren oder sogar leiden, tut dies wohl wie Arznei. Doch was bleibt uns danach?
Die Israeliten waren der kabbalistischen Weisheit zufolge nicht für ihr eigenes Leben verantwortlich, solange sie Sklaven in Ägypten waren.
Ihr Glück lag in den Händen eines Anderen. Dieses Bewusstsein ist das Gegenteil von der Ursache unserer Erschaffung. Es ist unsere Bestimmung, unser Schicksal selbst in die Hand zu nehmen und Mitschöpfer unseres Lebens zu sein. Wahr ist, dass es viel einfacher (und oftmals weniger schmerzlich) ist, Opfer - ein Sklave-zu sein, als in der Verantwortung zu stehen. Der Auszug aus Ägypten war ein Prozess, in dessen Verlauf die Israeliten das Bewusstsein von Freiheit und die Herrschaft über ihr eigenes Schicksal erwarben.
Was lernen wir daraus? Es ist an der Zeit, den süssen Nektar der Schuldzuweisung aufzugeben und vorwärts zu gehen, indem wir dieses Problem erledigen.
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Kabbalah Centre Berlin
Tel. +49 (030) 21 00 38 97
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Montag, der 26. März 2012
Denken wir an unsere eigenen Probleme, so glauben wir, dass es keine Gerechtigkeit auf der Welt gibt. Betrachten wir jedoch die Herausforderungen, die andere zu bewältigen haben, können wir sehen, wie das Prinzip von „Ursache und Wirkung“ im Einsatz ist.
Die Formel für spirituelles Wachstum ist das genaue Gegenteil. Wenn wir unsere eigenen Herausforderungen betrachten, dann sollten wir wissen, dass sie das Ergebnis unseres Handelns sind, und dass die Welt perfekt und gerecht ist. Wenn aber unser Freund Schmerz erleidet, sollten wir die Welt als ungerecht empfinden, und es sollte uns dazu animieren, gegen diese Ungerechtigkeit zu kämpfen.
Wenn ich sage, dass wir gegen die Ungerechtigkeiten kämpfen sollen, so meine ich damit nicht, dass wir jemanden zurechtweisen sollen. Es geht vielmehr darum, etwas aufzubauen. (Ganz nebenbei möchte ich erwähnen, dass mein Vater, der Rav, mich lehrte, dass man etwas, das in jahrelanger Arbeit aufgebaut wurde, in zwei Sekunden zerstören kann.)
Lasst uns unsere Empörung über all das Negative der Welt dazu nutzen, um etwas Positives an seiner Stelle zu gestalten.
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Kabbalah Centre Berlin
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Der Weg des Widerstands Freitag, der 23. März 2012 Unsere Gesellschaft ermuntert uns dazu, den
Weg des geringsten Widerstandes zu gehen und die einfachen und bequemen
Situationen anzustreben. Wir glauben, wir würden uns auf diese Weise vor dem
Leid schützen und uns daher selbst einen Gefallen tun.
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Dienstag, der 20. März 2012
Wenn Gedanken wie Sorgen, Unbehagen, Angst, Pessimismus, Unsicherheit und negative Fantasien von uns Besitz ergreifen, können wir "unsere Gedanken zurücknehmen", indem wir unser Herz öffnen.
Kalte Herzen sind Öffnungen für einen Ansturm schädlicher, unproduktiver Gedanken. Wenn unsere Herzen sich öffnen und erwärmen, dann machen wir diese Öffnungen ein für alle Mal undurchlässig.
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Tel. +49 (030) 21 00 38 97
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Werdet zu Eurem wahren Selbst
11. März - 17. März 2012
72 Name der Woche
Vav Chet Yud
33. Die dunkle Seite ans Licht bringen
Ich richte meine Aufmerksamkeit auf diese Buchstabenfolge und bitte das Licht darum, mein Wesen zu erleuchten und mir zu zeigen, wo ich mich selbst verbessern kann.
Zeig mir mein reaktives Verhalten, mein Ego und die Negativität, die meine Seele bedeckt, damit ich daran arbeiten kann, sie vollständig zu reinigen.
Ich werde jeden Tag damit zubringen, Licht und Freude in der Welt zu verbreiten und mein unperfektes, wahres Selbst mit meinen Mitmenschen zu teilen.
Niemand von uns ist rund um die Uhr hundertprozentig wahrhaftig.
Das Ego verlangt nach Bewunderung und Respekt, und daher möchten wir gerne wie der „Gute“ erscheinen.
Wenn wir zu bequem waren, am Wochenende zu arbeiten, schieben wir vielleicht unsere Angehörigen als Ausrede vor und sagen "die Familie geht vor“, obwohl wir wissen, dass es ein Leichtes gewesen wäre, zwischen Fernsehen und dem Surfen im Internet Zeit dafür zu finden.
Wenn wir einen ganzen Tag lang in der Suppenküche ausgeholfen haben, ist dies das erste, was wir unseren Freunden erzählen wollen, aber wenn wir einen Mitarbeiter angebrüllt oder einer uns nahestehenden Person wehgetan haben, wird das wohl kaum unser nächster Facebook-Eintrag sein.
Dies passiert sogar den spirituellsten Menschen! Wir möchten vielleicht gerne mehr Menschen dazu inspirieren, diesem Weg zu folgen und geben daher vor, perfekte menschliche Wesen zu sein.
Wir möchten gerne, dass andere glauben, wir seien ohne Ego und unser Leben sei konfliktlos. Und obgleich dies deren Interesse wecken kann, mehr über die Kabbalah zu erfahren, sollten wir uns einmal vorstellen, was andere über die Kabbalah denken werden, sobald sie merken, dass wir immer noch ein Ego haben oder Herausforderungen überwinden müssen.
Am Ende kommt immer die Wahrheit heraus.
Dies ist ein gewichtiger Grund, warum so viele von uns in ihrer spirituellen Arbeit Rückschläge erleiden. Wir versuchen nach außen hin zu zeigen, wie gut wir sind, aber im Innern sind wir nicht wirklich so, wie wir erscheinen.
Das Licht in uns zu entfalten ist ein Prozess der Transformation von Negativität, die - für andere unsichtbar- tief in uns vergraben ist.
Bei unserem Versuch, diese Negativität zu kaschieren, ist es wichtig, dass wir weder uns selbst noch andere belügen. Es dauert nicht lange, bis wir die Lüge glauben, und schon ist unsere spirituelle Arbeit dahin.
Wir leben in einer Kultur, in der die Selbstdarstellung verherrlicht wird, aber unser Versuch, „großartiger“ zu wirken als wir sind, wird uns letztendlich keine wahre Erfüllung bringen. Die tritt nur dadurch ein, dass wir lernen, unser Ego zum "Schrumpfen" zu bringen, damit wir Zustimmung erfahren und Wahrheit finden können.
Uns selbst anzunehmen wird dazu führen, dass andere uns akzeptieren.
Anderen unsere Negativität preiszugeben, bedeutet, sie dem Licht zu zeigen.
Die Aufgabe für diese Woche lautet: Seid die, die Ihr wirklich seid!
Reißt einige der Mauern nieder, die Ihr errichtet habt, nehmt die Masken ab und fürchtet Euch nicht davor, Euch selbst als ein mit Fehlern behaftetes Wesen zu umarmen. Das sind wir alle!
Nur wenn wir unsere eigene Negativität erkennen, können wir überhaupt damit beginnen, ehrlich an ihrer Beseitigung zu arbeiten.
Alles Liebe,
Yehuda
Für mehr Information:
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